Wasser ist Mangelware in Mwai

Oft reicht es nicht einmal für den täglichen Bedarf an Trinkwasser oder Kochen der Nahugnsmittel. Frauen und Kinder müssen weite Wege zurücklegen um Wasser zu holen. Während der Regenzeit suchen sie Erdlöcher im Wald auf und schöpfen daraus Wasser. Da die Wasserlöcher nach den Dürrezeiten immer länger ausgetrocknet bleiben, werden die Wege um einige Kilometer länger.

Pfarrer Ewald Kilasara zeigte sechs Oberpinzgauerinnen sein Heimatdorf Mwai, wo er sich seit einigen Jahren für die Wasserversorgung in Selbstorganisation einsetzt, da die öffentliche Hand bis heute nicht dafür aufkommt.

Als Dankeschön für die Begleitung, erzählten am 7. November im Schloss Lichtenau in Stuhlfelden, Elfriede Hochstaffl und Emmi Voithofer über die Einblicke und Eindrücke dieser Reise nach Tansania (Gebiet Kilimandscharo und Arusha).

Im Anschluss konnten die freiwilligen Spenden der zahlreichen Besucher und eine Spende der Katholischen Frauenbewegung Stuhlfelden, zugunsten dem Projekt Wasserversorgung Mwai an Pfarrer Kilasara überreicht werden.

Katholisches Bildungswerk: v.l. Elfriede Hochstaffl, Pfarrer Adalbert Dlugopolsky, Pater Zakayo Kimaro, Emmi Voithofer, Traudi Mölgg (Katholische Frauenbewegung), Pfarrer Ewald Kilasara