PFARRCHRONIK MITTERSILL

 

 

 

 

963Erste Erwähnung von Stuhlfelden als Mutterpfarre des Oberpinzgaues, Hilfspriester machen auch in Mittersill Dienst.
1256Der Bischof von Chiemsee verkündet nach J. Dürlinger in der St. Leonhard-Kirche im Burgflecken Mittersill die Bannbulle gegen Erzbischof Philipp.
1383Die Nachkommen von Heinrich Reussel vom Haus am Klausenthor (später Stiegelwirt) spenden einen Messe an die St. Leonhards-Kirche.
1564Mittersill wird Vicariat, dieses ist jedoch noch dem Pfarrer von Stuhlfelden unterstellt.
1746Insgesamt 36 Häuser im Markt und auch die alte Leonhard-Kirche werden durch einen Feuerbrunst zerstört.
1752Die neue barocke Leonhard-Kirche am heutigen Standort wird eingeweiht, ebenso die anstelle der alten Kirche errichtete Anna-Kirche im Rokoko-Stil. Mittersill hat mit der gotischen Nikolaus-Kirche in Felben nunmehr drei Kirchen.
1812Salzburg wird nach den Napoleonischen Kriegen von den Bayern verwaltet, diese erheben Mittersill zur eigenständigen Pfarre und verlegen sogar das Dekanat hierher, ab 1820 ist der Pfarrer von Stuhlfelden als Dechant für den Oberpinzgau zuständig.
1832Die Pfarre ist auch für das Schulwesen zuständig, in diesem Jahr wird das erste öffentliche Schulhaus in Mittersill errichtet, nachdem schon seit 1454 in Mittersill ein „Schuelmaister“ (meistens der Mesner) erwähnt ist.
1867Die Barmherzigen Schwestern kommen nach Mittersill und unterstützen die Aufgaben der Pfarre in sozialer Hinsicht; sie führen zunächst eine Privatschule mit Kindergarten, betreuen ab 1880 das mit der Gemeinde geschaffene Spital und ab 1892 das Bruderhaus in Burk (heute Seniorenwohnheim).
1920Peter Ehrenstrasser kommt als Kooperator nach Mittersill und führt mit seiner Theatergruppe Passionsspiele in Mittersill auf.
1936wird Peter Ehrenstrasser von Stuhlfelden nach Mittersill versetzt und bleibt es.
1965Pfarrer und Dechant in Mittersill. Seine Nachfolger sind Anton Hagenauer, Richard Schwarzenauer, Hansjörg Hofer, Oswald Scherer, Paul Mitterdorfer udn seit
2010Tobias Giglmayr, letztere wieder als Dechant für den Oberpinzgau zuständig.
2011wird der Pfarrverband Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden geschaffen.
2012feiert die Pfarre das 200-Jahr-Jubiläum der Selbstständigkeit. Mittersill ist erste Station auf dem neu geschaffenen Pinzgauer Marienweg.

Weiter Details über die Geschichte der Pfarre oder über die Kunstschätze erfahren Sie aus der „Chronik Mittersill“. Vom Markt zur Stadt, 2008″ sowie aus den Kirchenführern über die Pfarrkirche zum hl. Leonhard oder die Felber- und Annakirche.

Wer Unterlagen für die Familienforschung oder auch für haus- und Hofgeschichten haben möchte, kann sich an die Pfarrsekretärin Fr. Rosmarie Kogler oder an den Stadtarchivar Hannes Wartbichler wenden. Hilfestellung kann nur in Ausnahmefällen gewährt werdne. Ale Tauf- Trauungs- und Sterbematriken liegen in verfilmter Form im Archiv der Erzdiözese Salzburg auf.

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