Lichter der Hoffnung

Kerzen in den Fenstern und der Dom als Leuchtturm
Gemeinsames Zeichen in Salzburg und ganz Österreich
Die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche haben angesichts der Coronakrise zu einer
gemeinsamen österreichweiten Gebetsaktion aufgerufen. Die Gläubigen aller Konfessionen
werden eingeladen, ab Samstag täglich um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu
stellen sowie das Vater Unser zu beten, jenes Gebet, das allen Christen, unabhängig ihrer
Kirchenzugehörigkeit, gemeinsam ist.
Die Priester bzw. Geistlichen sind eingeladen, einen Segen zu sprechen. Darüber hinaus wollen
die Kirchen dazu animieren, die Aktion auch via Social Media mit dem Hashtag
#lichterderhoffnung auf möglichst vielen Plattformen bekannt zu machen bzw. Fotos und Beiträge
von der Aktion zu posten.
„Setzen wir in dieser schwierigen Situation auch ein gemeinsames Zeichen des Zusammenhalts
und der Verbundenheit. Jesus ruft uns alle auf, Licht der Welt zu sein“, so der Salzburger
Erzbischof Franz Lackner zur Aktion.
Licht der Hoffnung strahlt vom Dom zu Salzburg über die Stadt
Als weiteres starkes Zeichen der Hoffnung sendet der Dom zu Salzburg ab sofort gebündelte
weiße Lichtstrahlen aus. „Dieses Strahlen kommt aus den Glockenstuben der beiden Türme. Das
Licht leuchtet in einem 45-Grad-Winkel nach Osten und Westen“, erzählt Obermesner Dietmar
Koisser, der bei der Installation dabei war. Zwischen 19 Uhr am Abend und 1 Uhr nachts ist das
Hoffnung machende Licht aus dem „Leuchtturm Dom“ am Himmel Salzburgs zu sehen.
„Durch dieses Zeichen wollen wir den Menschen mitteilen, dass ihnen Gott und die Kirche nahe ist“,
betont der Erzbischof.

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