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Kapellen

ANTONIUSKAPELLE

Durch den Nordeingang der Kirche kommt man in die ANTONIUSKAPELLE. Diese Kapelle wurde 1682 der Überlieferung nach zum Schutz der Kirche gegen die verheerenden Überschwemmungen des Stuhlfeldnerbaches erbaut. Den spätbarocken Antoniusaltar hat 1745 Veit Häusl (Maria Alm) gebaut.

Das Altarbild zeigt den hl. Antonius von Padua mit dem Jesuskind und vielen Engeln. Das Bild vor dem Altar erzählt das „Hostienwunder” und zeigt, wie der Esel vor dem Allerheiligsten auf die Knie fällt. Im Aufsatz ist ein Ovalbild der Maria Immaculata. Zu beiden Seiten stehen die Wetterpatrone
Johannes und Paulus. An der rechten Wand befinden sich ein barocker Fahnenschrank und zwei Wandnischen mit einer barocken Prozessionsmadonna und einer Sebastianfigur. Es sind auch bemerkenswerte Grabdenkmäler und barocke Bilder zu sehen.



MICHAELSKAPELLE UND TOTENKAPELLE:

Die Michaelskapelle an der Südseite dürfte mit der ersten Kapelle in Zusammenhang stehen und somit die älteste Kultstätte gewesen sein. Sie hatte einen eigenen Glockenturm.

Im Jahre 1518 wurde die gotische Kapelle eingeweiht. Den Barockaltar hat 1740 Pfarrer Ferdinand Rossmann gestiftet. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt, die Aufstellung selbst zu erleben. Das Altarblatt zeigt den Erzengel Michael, der den Luzifer in die  Tiefe stürzt.

Das barocke Stehbild auf dem Altar zeigt das Gnadenbild Maria Luggau. Im Altaraufsatz sieht man Gottvater, von anbetenden Engeln umgeben. Den Altar schmücken zwei Girlanden aus je fünf silbernen, roten und goldenen Rosen als Hinweis auf die freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Rosenkranzgeheimnisse. Einige barocke Gemälde - u.a. Maria in Erwartung, Marienkrönung und  14 Nothelfer - sind zu erwähnen.

Im Inneren wurde die Trennwand zwischen der Michaels- und Totenkapelle 1979 entfernt. Die Totenkapelle besitzt noch ihr spätgotisches Sternrippengewölbe. Die Säulen des 1726 errichteten Altares sind korkenzieherförmig gewunden. In der Mitte beeindrucken ein Relief des Auferstandenen als Sieger über den Tod und ein Aufsatzbild mit Christus als Weltenrichter. Links und rechts vom Altar sind zwei Kästchen, die je zwölf Totenköpfe mit den Buchstaben des Alphabetes enthalten.

An der Ostwand der  Michaelskapelle ist eine barocke Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes angebracht.Der Ölberg an der Südseite der Kirche mit seinen fünf geschnitzten Figuren - der kniende Heiland, der tröstende Engel und die schlafenden Apostel - verdienen Aufmerksamkeit.

An der Ostseite der Kirche befindet sich die Priestergruft mit einer barocken Marmorfigurengruppe, die den Schmerzensmann, Maria und Johannes darstellt.



Nepomuk-KapelleIm

Innerdorf, auf dem Weg zum Dürnberg, kommt man an der Nepomuk-Kapelle (ein Bildstock) vorbei.
Bei der Fronleichnamsprozession wird hier eine Station abgehalten.



Saueggkapelle am Dürnberg

Die Saueggkapelle am Dürnberg steht am Weg ins Mühlbachtal. Ihre Entstehung dürfte wohl im Zusammenhang  mit der Sage um den Teufelspalfen stehen. Das Altarbild stellt den hl. Antonius, umgeben von betenden Pinzgauern in Tracht, dar. Einige  interessante Votivtafeln erinnern an Holzknechtunglücke.



Waldkapelle

Die Waldkapelle liegt oberhalb des Kirchberggutes (Dürnberg) und wurde im Jahre1833 zur Erfüllung eines Gelübdes von der Unterhaslach-Tochter Maria Dengg errichtet. Hinter dem schmiedeeisernen Altargitter  ist ein Maria-Hilf -Bild zwischen den Diözesanheiligen Rupert und Virgil.


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